Schlagwort: Gesellschaftsroman
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„ES KANN NIE GENUG KAMMERSPIELE GEBEN.“
Schwungvoll und abgründig: Dita Zipfel erzählt in ES IST HELL UND DRAUSSEN DREHT SICH DIE WELT von Kinderwunsch, Lebenslügen und den alltäglichen Grausamkeiten in liebevollen Beziehungen – und wir treffen sie zum Kurzinterview.
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BIS EINER WEINT
Zugegeben, die Idee ist nicht neu – aber wie Dita Zipfel in ihrem Roman ES IST HELL UND DRAUSSEN DREHT SICH DIE WELT zwei befreundete Paare in ein Ferienhaus setzt und die Situation sukzessive eskalieren lässt, ist ein Lesevergnügen mit filmischer Qualität.
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BIS EINE(R) HEULT … ODER ALLE?
Mit Schwung und unbeschwertem Tiefgang schreibt Bianca Nawrath in SCHÖNE SCHAM über einen Wochenendausflug, der das Potenzial zum Horrortrip hat.
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EINE GANZE OPER AUF WENIGEN SEITEN
Die britische Autorin Tessa Hadley hat aus einer Kurzgeschichte, die für sie vermutlich vor allem eine Fingerübung war, eine Novelle gesponnen, die sich schnell lesen lässt, aber befriedigenden Nachhall hat.
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EINE GESCHICHTE GEGEN DAS VERGESSEN
In ihrem zeitlosen literarischen Debüt ALS DER KAISER EIN GOTT WAR erzählt die Autorin Julie Otsuka von dem, was japanischen Amerikaner*innen im zweiten Weltkrieg angetan wurde – und danach.
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EIN ELEGANTER REIGEN IN PARIS
Gleicht der Roman LIAISONS von Céline Robert einem literarischen Croissant? Schön anzusehen, luftig-knusprig im Anbiss, aber durchaus mit mehr Sättigungsgefühl, als man zuerst denken würde.
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GROSSE FREUDE, SCHLAUES VERGNÜGEN
Mit SEE YOU LATER zeigt Alan Bennett einmal mehr, warum man ihn lieben kann, vielleicht sogar dringend sollte – auch wenn nur die Hälfte des Buchs überzeugt.
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ZWISCHEN SCHMERZ UND WIDERSTAND
Mit DIE HÄNDE DER FRAUEN IN MEINER FAMILIE WAREN NICHT ZUM SCHREIBEN BESTIMMT legt die 1992 in Russland geborene und 2024 vor Verfolgung nach Deutschland geflohene Jegana Dschabbarowa einen Roman vor, der uns immer wieder mit der Wucht eines Schlages trifft, aber in tiefer Hoffnungslosigkeit…
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DIE LIEBE, DAS LEBEN UND DIE GEWALT IN BEIDEM
Mit SAUNA hat Mads Ananda Lodahl ein großartiges queeres Buch geschrieben, das zart, krass und kraftvoll zugleich ist.
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UNTER JEDEM DACH … WEIT MEHR ALS NUR EIN „ACH“
Der New Yorker empfindet DIE FERIEN als „unfassbar komisch“ – aber vielleicht darf man trotzdem nicht warm werden mit dem Roman von Weike Wang?
